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Wie geht eigentlich Kunst?

geschrieben von Christiane Bleumer im November 2019

Bei der dritten Kunstmeile am 16. November zeigt sich die Straße „Auf der Altstadt“ als lebendige Kunst- und Kreativszene


Die Bewohner wissen selbst nicht, ob es einfach Zufall ist, oder ob sich inzwischen herumgesprochen hat, dass die Straße
Auf der Altstadt der perfekte Ort für Kunst und Kultur ist. „Jedenfalls sind wir inzwischen eine wunderbare Mischung kreativer Menschen der verschiedensten Disziplinen“, berichtet Ulrike Klerner, die ihr Schmuckatelier im alten Kramerhaus Auf der Altstadt 44 hat.
Gemeinsam mit ihren Nachbarn lädt sie am 16. November zum dritten Mal anlässlich der Kunstmeile alle Interessierten dazu ein, sich ein Bild von der besonderen Vielfalt zu machen, die die Straße prägt. Reden und fragen ist ausdrücklich erwünscht. „So
können die Besucher unseren Schaffensprozess und unsere Kunstwerke näher kennenlernen“, erläutern die Organisatoren. Beteiligt sind im Bereich Malerei und Skulpturen Jan Balyon und Gabriele Klipstein. Ebenfalls mit diesem Schwerpunkt prä-
sentieren sich Andrej Becker, Ina Robert und Anja Struck, in deren Hof der Alten Schnapsbrennerei zudem der diesjährige Gastkünstler Ivo Gohsmann seine Skulpturen ausstellt – eine außergewöhnlich lebendige Mischung, die noch durch Ulrike Wiesemann und ihren Unikatschmuck ergänzt wird. Neu
dabei ist in diesem Jahr Leoni Newjoto mit ihrem Geschäft „Socken-in-Sandalen“. Upcycling, Vintage, Fair Fashion und nachhaltiges Einkaufen sind ihre Spezialthemen.
Bei Bilderbuch-Illustratorin Bettina Cramm kann der
Entstehungsprozess von der ersten Skizze bis zum fertigen Bild miterlebt werden. An diesem Tag können die Besucher auch einen Blick in den neuesten Band ihrer Geschichte der Malerei werfen, die den Leser leicht verständlich und mit einem Augenzwinkern in die Welt der Kunst führt. Doch weil auch die Kunst nicht nur von Luft und Inspiration leben kann, beteiligen sich neben Astrid Brinkmann mit ihrer „Weinzeit“ auch Wirt Martin Lühmann mit dem Restaurant Anno 1900 an der diesjährigen Veranstaltung.
Auch wenn sich die westliche Altstadt am 16. November ganz besonders als wertvolle Bereicherung der Lüneburger Kulturlandschaft zeigt, so sind die Ateliers und Werkstätten auch sonst regelmäßig geöffnet. „Eigentlich ist hier das ganze Jahr über Kunstmeile“, sind sich die Künstler einig

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