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Für Toleranz und Frieden

geschrieben von Iene Lange im August 2018

Danke für 73 Jahre Frieden: Die Friedensstiftung Günter Manzke zeichnet fünf Projekte mit insgesamt 30.000 Euro aus

Als Zeichen der Dankbarkeit für 50 Jahre Frieden gründete der Unternehmer Eberhard Manzke 1995 die „Friedensstiftung“, die er namentlich seinem verstorbenen Vater Günter Manzke widmete. Diese unterstützt seit 1996 Projekte und Institutionen, die durch Initiative, Toleranz und nicht zuletzt ehrenamtliches Engagement einen wesentlichen Beitrag auf allen Gebieten der Kultur und gesellschaftlicher Integration leisten. Weit über 100 geladene Gäste begrüßte Eberhard Manzke nun zur diesjährigen Verleihung der Förderpreise auf der Studiobühne des Lüneburger Theaters. Laudatorin und Stiftungsratvorsitzende Johanna Gerhard zeichnete die fünf Projekte aus. Den Hauptförderpreis in Höhe von 18.000 Euro konnte der Chefdramaturg des Theaters Lüneburg, Friedrich von Mansberg, entgegennehmen. Er hatte gemeinsam mit jungen deutschen und syrischen Sängern sowie Flüchtlingskindern der Oberschule am Wasserturm ein Experiment zwischen klassischer Opernliteratur, Rap und Hip-Hop auf die Bühne gebracht. Die Vorlage lieferte der Mozart-Klassiker „Die Entführung aus dem Serail“. Jeweils 4.000 Euro erhielten die Ini­tiativen „Lichtblick“ und „Die Kinder von Tschernobyl“. Mit 3.000 Euro wurde der Skulpturenpark „Weg des Friedens“ auf dem Gelände der Wolters­burger Mühle bei Uelzen bedacht. Auch die Bahnhofsmission ging mit 1.000 Euro nicht leer aus.(ilg)
Foto: Hajo BOldt

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